Martin ent-deckt und löst eine Angst
Würden Sie gerne etwas Bestimmtes unternehmen - aber es fehlt Ihnen "irgendwie" der Mut?
So ist es mir auch ergangen.
Und habe mich dazu "live" online coachen lassen.
Mit faszinierenden Einsichten. Für mich. Und meinen Film "Eine Botschaft", der am 09.02.09 online gehen wird.
Sehen, lesen und erleben Sie selbst, wie ich gecoacht wurde und welche spannenden Einsichten ich dabei sammeln konnte.
Der Ablauf des Coachings
Wir begannen mit einem Vorgespräch, bei dem sich spontan ein erstes Coaching ergab. Sie finden ein Protokoll sowie Audio-Auszüge weiter unten.
Danach haben wir dann die Situation "online" aufgestellt. (Zum Thema "Aufstellungen" siehe auch Kasten rechts).
Wovor ich richtig Manschetten hatte...
Wie sie dem obigen Film entnehmen können, ist der Ausgangspunkt etwas "haarig":
- Mein Projekt "Eine Botschaft" ist erfolgreich angelaufen.
- Dann habe ich Fehlentscheidungen getroffen.
- Die Sache weitet sich aus und wird zu einem Skandal in der Presse (OK, klingt übertrieben, ist auch übertrieben, aber das war nun mal mein Bammel-Faktor...)
- Schließlich lande ich in einer TV-Show mit Michel Friedman, der den Skandal thematisieren möchte.
- Ich sitze nun wie auf dem Präsentierteller im Studio und fühle mich äußerst unwohl.
(Falls Sie Friedman nicht kennen, hier ein Ausschnitt bei Youtube)
Die Frage des Coachings lautet:
Wie kann ich diese für mich haarige Situation zum Guten verändern?
Erste Veränderung: Diskussion auf Sachebene bringen
Wie Sie im Film gesehen haben, stehe ich in dem Szenario schützend vor dem Projekt "Eine Botschaft". Mir gegenüber befindet sich Michel Friedman (quasi in direkter Konfrontation).
Genau das macht die Sache so "haarig". In dieser Konstellation geht es nicht um die Sache. Sondern um mich.
Um die Situation ins richtige Bild zu setzen, verfrachte ich das Projekt zwischen Friedman und mich:

Und siehe da: Aus einer persönlichen Konfrontation ist nun eine sachorientierte Auseinandersetzung über ein Projekt geworden.
Puh. Die ersten Schweißperlen auf der Stirn beginnen zu trocknen.
Zweite Veränderung: Alle beteiligen
Dann ziehe ich als nächstes die Leute hinzu, die am Projekt mitgearbeitet haben. Und zwar sowohl die kritischen als auch die wohlwollenden Mitarbeiter/innen.

Und weil das so gut funktioniert, beziehe ich nun auch das Publikum mit ein.

Last but no least wird auch der sonst ja eher distanzierte Friedman miteinbezogen. Ich frage ihn, was denn sein Eisen hier in dem Feuer ist:
Warum macht er diese Show?
Warum beschäftigt er sich hier und heute mit dem Projekt "Eine Botschaft"?
Warum ist ihm dieses Thema wichtig?
Dadurch muss auch Friedman "Farbe bekennen", und damit kommt er mit mir auf Augenhöhe: Jeder ist "irgendwie" mit dem Projekt verbunden. Sei es in kritischer Distanz oder aber in wohlwollender Mitarbeit.
Und genau das macht den Unterschied für mich aus: Mögen alle unterschiedliche Standpunkte haben, so sind wir doch in diesem Augenblick eine Einheit, die alle etwas gemeinsam haben. Nicht nur diese TV-Show. Sondern auch das Thema, um das es bei "Eine Botschaft" geht.
Dritte Veränderung: Meine Eltern und Großeltern als Unterstützung
In dem Coaching-Protokoll unten erfahren Sie mehr über mein "Problem", von Kind auf mit der Meinung aufgewachsen zu sein, immer ein Gewinner sein zu müssen.
Diese Überzeugung hat ihre Vorteile: Ist sie doch ein starker Motivator, mehr zu geben, besser zu sein, sich immer weiter zu entwickeln.
Sie ist aber auch zugleich ein Druckfaktor: Man kann nicht immer siegen. "Verlieren" gehört dazu. Und wenn das passiert, sollte man dazu auch stehen.
Das erleichtert die Situation ungemein.
Und zwar so sehr, dass ich nun meine Familie als eine Ressource sehe. Denn egal, ob ich "gewinne" oder "verliere" - meine Familie steht zu mir.

Zu sich stehen. Ehrlich sein. Freunde, Unterstützer und Kritiker:
Mein Resümee
Abschließend noch meine ganz persönlichen Erkenntnisse und Einsichten.